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Warum eine ökologische Versorgung für alle vegan eher möglich ist

Als bio-vegane SoLaWi streben wir an, so regional und tierfreundlich wie möglich Ökolandbau zu betreiben, an dessen Ernte alle teilhaben können. Dabei möchten wir gleichzeitig auch Wissen und Verständnis über den landwirtschaftlichen Hintergrund des eigenen Konsums vermitteln. Auf guten 10.000m² bauen wir für etwa 160 Personen 30-40 Kulturen an und sorgen dabei für ein diverses Gemüseangebot. D.h. für das Gemüse, welches die SoLaWi-Mitglieder über das Jahr erhalten, werden pro Person nur ca. 65m² landwirtschaftliche Fläche benötigt.

Rechnen wir zusätzlich gekaufte Produkte hinzu, so wissen wir, dass bei einer rein pflanzlichen Ernährungsweise nur 732m² Ackerfläche benötigt werden. Bei einer omnivoren Ernährungsweise werden dagegen 2.353m² pro Person benötigt. [1] (<- Hier auch eine differenzierte Grafik.) Würden wir die Lebensmittelverschwendung um 50% reduzieren und uns alle rein pflanzlich ernähren, so könnten wir alle Einwohner:innen Deutschlands 100% ökologisch & allein (!) mit den hierzulande verfügbaren Flächen versorgen – trotz des geringeren Ertrags im Ökolandbau. [2] [3] s. auch [4]

Wer mehr über Boden und das Projekt Weltacker [5] erfahren möchte, ist zum Themenabend „Lebensgrundlage Boden/Weltacker in der Wetterau“ (Eintritt frei) am 20. April 2023 in Friedberg eingeladen, mit Florian Schwinn (Autor von „Rettet den Boden“) und Andreas Gattinger (Professor für ökologischen Landbau mit dem Schwerpunkt nachhaltige Bodennutzung der Uni Gießen). Beginn 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr), Ort: Plenarsaal des Kreishauses Wetterau Friedberg (Europaplatz, Gebäude B).

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[1] https://www.nzz.ch/folio/grafik-wer-braucht-wieviel-platz-ld.1622498

[2] https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2020-03-17_texte_32-2020_oekologische-landwirtschaft.pdf

[3] https://www.tagesschau.de/wissen/klima/oeko-landwirtschaft-109.html

[4] https://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/lagern-kochen-essen-teilen/planetary-health-diet/

[5] https://www.2000m2.eu/de/

Kohlernte von LLH Öko-Versuchsfeld Ober-Erlenbach

Freundlicher weise wurden wir wieder dieses Jahr eingeladen, den Kohl vom Versuchsanbau vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen in Ober- Erlenbach abernten zu dürfen.

Ein Mitarbeiter wird das Tor des Versuchsfeldes vom Freitag den 07. bis Sonntag den 09.10. morgens um 8.00 auf – u. 18.00 Uhr wieder abschließen.

Also in dieser Zeit können wir jederzeit rein zum abernten um evtl. auch unsere Winterdepots zu füllen  ; )

Treffen SoLawiGarten in Seckbach und bei den Gartenheld*Innen

Am Sonntag den 15.05.22 ist ein Treffen mit Picknick (ca.12/13 Uhr) in unserem SoLawi Vereinsgarten in Seckbach geplant

Wir wollen uns in  dem Vereinsgarten in Seckbach treffen und anschließend bei einem Projekt der Gartenheld*Innen vorbeischauen.

Miriam von den Gartenheld*Innen hat mitgeteilt, dass sie am 15.05.22 einen GroßAktiontag haben und viel Gemüse pflanzen werden (Am Sausee).

Wer Lust dazu hat kann ab 15 Uhr mithelfen, dann können wir auch die Gartenheld*Innen in Aktion erleben und uns austauschen.

Infoveranstaltung und Bieterunde 2022

Infoveranstaltung 23.01.2022 – Bieterunde im Februar 2022

Unser 2. Anbaujahr auf dem Acker in Wölfersheim neigt sich nun langsam dem Ende zu. Dabei hat unser Gartenteam die rund 100 Mitglieder weiterhin mit leckerem bio-veganen Gemüse an unseren 6 Depots in Franfurt und Wölfersheim versorgt.

Jetzt heißt es die Planungen für das Anbaujahr 2022 anzugehen. Mit der Förderung aus dem Regionalbudget konnten wir in 2021 einen Folientunnel beschaffen, um damit ein breiteres Angebot an Gemüse zu schaffen und die Anbauperiode über die Saison zu verlängern. Für unsere Mitglieder heißt es: hohe Chancen für noch mehr bio-veganes Gemüse im kommenden Anbaujahr 🙂

Bieterunde 2022

Die Finanzierung unserer SoLaWi funktioniert nach bewährtem Prinzip: Die Mitglieder des Vereins tragen die Kosten wie Pacht, Löhne für GärtnerInnen, Saatgut etc. gemeinsam und teilen sich den gesamten Ernteertrag.
Eine Mitgliedschaft gilt für jeweils ein Jahr. Der monatlich anfallende Beitrag wird jährlich am Anfang des Jahres durch ein Bieterverfahren neu „ausgehandelt“. Dieses Jahr wird die Bieterunde zum 2. mal online mit Hilfe einer Umfrage durchgeführt und zwar Anfang Februar 2022. Dabei bietet jedes Mitglied einen Beitrag nach eigenen Ermessen und eigenen finanziellen Möglichkeiten. Zur besseren Einschätzung wird vorab das erforderliche Jahresbudget und der Richtwert vorgestellt.
In 2022 wird der Richtwert bei ca. 77€ liegen.
Die Einladung zur Umfrage werden alle Mitglieder und Interessenten auf der Warteliste von uns demnächst per Email erhalten.
Auch in 2022 können weitere Ernteanteile vergeben werden. Wer an einer Mitgliedschaft interessiert ist bzw. sich auf die Interessentenliste oder auf die Warteliste setzen lassen möchte, kann uns sehr gerne über das Kontaktformular schreiben.
Weitere Infors findet Ihr auf unserer FAQ-Seite.

Infoveranstaltung

Zur näheren Vorstellung der SoLaWi und der Beantwortung aller Fragen wird es im Januar eine online Infoveranstaltung geben und zwar am 23.01.2021 um 16 Uhr via Zoom-Meeting Kenncode: 651955;
Einwahl per Telefon unter +49 69 7104 9922 mit der Sitzungs-ID: 898 0102 9880


Bei Fragen meldet Euch gerne bei uns via Kontaktformular.


Förderung aus dem Regionalbudget für die SoLaWi – Guter Grund

Förderung aus dem Regionalbudget für die SoLaWi – Guter Grund

Der Verein Bio-vegane SoLaWi – Guter Grund e.V. wurde 2021 mit guten 10.000 Euro für den Aufbau von Infrastruktur gefördert. Hierfür möchten wir uns bei den Geldgeber*innen, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Hessen sowie der Wirtschaftsförderung Wetterau GmbH, herzlich bedanken.

Ziel des Infrastrukturaufbaus ist, den tierfreundlichen, biologischen und solidarischen Anbau von Gemüse im Sinne der Nachhaltigkeit auszuweiten, resilienter aufzustellen und effizienter zu gestalten. Damit stärken wir auch die regionale Versorgung mit Gemüse. Konkret verbesserten wir durch die Förderung die Infrastruktur des Vereins wiefolgt:

  • Der Folientunnel ermöglicht uns, ein breiteres Angebot an Gemüse zu schaffen und die Anbauperiode über die Saison zu verlängern. Damit wird die regionale Versorgung mit biologischem Gemüse gefördert. Da er rollbar ist, trägt er zu einer nachhaltigen Bodenbewirtschaftung bei.
  • Der Bewässerungswagen stellte ein (im Gegensatz zu dauerhaft ausgelegten Tröpfchenschläuchen) gegenüber den Angriffen von Krähen und Mäusen resilienteres Bewässerungssystem dar. Dies gewährleistete durchgehend eine Bewässerung der Kulturen wenn notwendig.
  • Der Einachser mit Fräse und Mulcher ermöglichten uns, durch Mechanisierung verschiedene Arbeitsschritte in der Feldarbeit effizienter zu gestalten und entlastet die Angestellten. Des Weiteren kann so auf Pflügen verzichtet werden, was zur Bodenfruchtbarkeit beiträgt.
  • Der Zaun verhinderte, dass Tiere (wie Rehe und Hasen) das Feld betraten und Fraßschäden verursachten. Im Gegensatz zur Jagd ist diese Art des Kulturschutzes tierfreundlich. Da wir 2021 die Anbaufläche erweiterten, musste dementsprechend auch der Zaun erweitert werden.

Insgesamt trugen die geförderten Maßnahmen essenziell dazu bei, dass in der diesjährigen Saison 100 Haushalte mit bio-veganem Gemüse regional versorgt wurden.

Das Feld der Bio-veganen SoLaWi – Guter Grund (2021)

Gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Hessen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK).

Guter Grund als Vorbild für die Gründung von SoLaWis in Bremen – ein Bericht von Leon Kallus

Leon Kallus hatte uns im Rahmen eines Seminars mit dem Titel „Praxis der Politik – Klima- und Nachhaltigkeitspolitik“ kontaktiert, das er in seinem internationalen Politikmanagment Studiengang belegt hat.
Monika und Wolfgang aus dem Vorstand haben Leon Rede und Antwort gestanden und viele Fragen grundsätzlich zu Solidarischen Landwirtshaften aber auch konkret zu unserer Solawi beantwortet. Daraus entstand ein lesenswerter Bericht „Guter Grund als Vorbild für die Gründung von SoLaWis in Bremen“, den wir gerne mit Euch teilen wollen.
Es ist desweiteren angedacht diesen sowie weitere Berichte, die im Rahmen des Seminars entstanden sind, zusammenzustellen und der Enquetekommission „Klimaschutzstrategie für das Land Bremen“ vorzulegen.

Ernteanteile für 2021 – Infoveranstaltung am 17.01.2021

Ernteanteile für 2021 – Infoveranstaltung am 17.01.2021

Seit März 2020 baut die „SoLaWi“ Guter Grund e.V. frisches Bio-Gemüse in Wölfersheim an.

Das Besondere daran: Die Mitglieder des Vereins tragen die Kosten wie Pacht, Löhne für GärtnerInnen, Saatgut etc. gemeinsam und teilen sich den gesamten Ernteertrag. Eine Mitgliedschaft gilt für jeweils ein Jahr. Der monatlich anfallende Beitrag wird jährlich im Januar durch ein Bieterverfahren neu „ausgehandelt“. Dieses Jahr wird es online mit Hilfe einer Umfrage durchgeführt. Dabei bietet jedes Mitglied den Beitrag nach eigenen Ermessen und eigenen finanziellen Möglichkeiten. Zur besseren Einschätzung wird vorab das erforderliche Jahresbudget und der Richtwert, der 2020 bei ca. 80€ lag, vorgestellt. Weitere Infors findet Ihr auf unserer FAQ-Seite.

Bereits in diesem Jahr konnten 67 zufriedene Mitglieder das frisch geerntete Bio-Gemüse wöchentlich in den 7 Depots in Frankfurt und Wölfersheim abholen und sich von dem tollen Geschmack überzeugen.

Wer mag kann vor Ort miterleben, wie das Gemüse heranwächst. Wer Zeit und Lust hat, darf gerne auch mithelfen – aktives Mithelfen ist gewünscht, jedoch stellt es keine Bedingung für die Mitgliedschaft dar.

Die Zertifizierung durch den Bioland-Verband, wie auch der bio-vegane Ansatz des Projektes, gewährleisten einen umwelt-  und tierfreundlichen Anbau.

Schon im kommenden Jahr will die SoLaWi wachsen, sodass weitere Ernte-Anteile vergeben werden können. Wer an einer Mitgliedschaft interessiert ist, kann uns sehr gerne über das Kontaktformular schreiben.

Zur näheren Vorstellung der SoLaWi und der Beantwortung aller Fragen wird es im Januar eine online Infoveranstaltung geben und zwar am 17.01.2021 um 16 Uhr. Wenn Ihr dabei sein wollt, meldet Euch gerne ebenfalls via Kontaktformular bei uns.